Aus meinem ganz normalen Leben

 

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Nun hat das Kabarett, Verzeihung Bundeskabinett 15,5 % Einheitssatz für 2009 beschlossen. Die Kassen wollten noch mehr haben, 15,8% - weil sie sonst Angst haben, sich selbst in einem Jahr aus diesem jetzt pervertierten Markt zu drängen. Jede Kasse muss möglichst viel Kranke haben, dann ist sie gesund. Es sei denn, die Kranken kosten dann doch mehr. Die Versicherten blicken gar nicht mehr durch: Alles kostet ab 2009 gleich viel, aber die Kassen wollen mit verschiedenen Leistungen punkten. Die einen zahlen Geld zurück, die anderen kommen zu einem nach Hause und die Dritten bieten fragwürdige Fitnesswochenenden an. Mit dem eigentlichen Auftrag der Krankenkassen hat das freilich wenig zu tun.

15,5 ist nicht das Ende der Fahnenstange, denn nach der Bundestagswahl könnte man doch...es gibt nach oben keine Grenze mehr. Der gesamte Gesundheitsfonds hat keinen Sparaspekt. Und bevor nun eine arme große alte Krankenkasse nun alle ihre Mitglieder um nen Zusatzbeitrag bittet, werden doch besser Alle Zahlesel - äh Versicherten - um einen erhöhten Beitrag gebeten.

Bitte vergesst nicht: BEI der Bundestagswahl kann man den gesundheitsfonds in die Wüste schicken, wer weiß, vielleicht interessiert sich so ein Scheich für Ullas Päne.. :-)
5.10.08 20:45


Stereoanlage

Ich habe wieder einen Verstärker, der auch funktioniert. Ein wenig Geld muss man freilich investieren - und Nerven bei der Installation. Früher gab es sowas langweiliges wie die Deutsche Industrienorm, die den Herstellern von Unterhaltungselektronik vorschrieb, wie eine Lautsprecherbuchse auszusehen hatte und dann gab es noch so etwas geradezu blasphemisches wie 5 Pol-Kabel. Richtig doof, einfach anschließen und - es funktioniert. Heute ist das anders - Hai-Fai-Saund Fetischisten wollten es ja so: Nun muss der geneigte Freund stereophoner Musikwiedergabe für jeden Kanal einzeln die Verdrahtungen vornehmen, die Boxenkabel abisolieren und am Verstärker festzurren wie Schiffstampen. Dazu braucht man Geduld, Freude am Fehler, eine Ehefrau, die einen in Ruhe lässt und einem erlaubt, so lange Fehler zu machen, bis es dann endlich läuft - und ja auch schön klingt.
Ich glaube das hat besonders was für Menschen, die älter sind. Dem Rentner werden die Kinder bestimmt stundenlang die Anlage installieren, weil seine Augen oder Hände nicht mehr wollen. Früher hätten auch Blinde Anlagen anschließen können, nun ist dafür Sorge getragen, dass alle schöne Geduldspiele haben. Vielleicht ist das ja aber auch eine neue Meditationsform - om mani padme hum...
29.8.08 21:17


Paff !!

Meine Stereoanlage hat einen Verstärker. Als meine Frau in der letzten Woche diesen einschalten wollte, verstummte das Gerät nach etwa 5 Minuten. Einfach so. Ich habe dann heute eine neue Sicherung gekauft, das Gerät angeschlossen. Als ich einschaltete, gab es einen Funkenschlag im Gerät und Rauch stieg auf. Das wars dann wohl. Früher war es mir völlig egal, was auf der Funkausstellung angeboten wird, und plötzlich sehe ich das ganz anders...
26.8.08 19:21


Der Pool

Wir haben einen Pool und dass wir ihn haben, grenzt an ein Wunder. Zunächst hat meine Frau sich zweimal dazu durch gerungen, einen haben zu wollen. Dann haben wir zunächst in Hohenstadt Zubehör gekauft: Pumpe Chemikalien eine Abdeckplane und was man sonst so benötigt. Kurz vor Ladenschluss bekamen wir dann in Lauf den Pool in einer Größe, die auch in unseren Garten passt. Dann kam ein Gewitter und störte mich beim Aufbau, den ich danach fortsetzen konnte, zumindest bis zum Anschließen der Schläuche für den Pumpenkreislauf. Dann deckten wir den Pool ab, genauer gesagt, wir stellten fest, dass genau das nicht geht. Auf der mitgelieferten Plane stand etwas von 3,05m - für die Freunde von Pisa folgt jetzt der Ausflug in die Trigonometrie:

Länge: 2,6 m
Breite: 1,6m

Damit ergibt sich als längste Strecke für die Plane die Diagonale = Hypotenuse

Der Satz des guten alten Pythagoras

2,6m*2,6m + 1,6m*1,6m = 9,32qm, daraus ergibt sich für die Diagonale 3,05m

Die Folie ging also genau über die Wasserfläche, hätte dann aber schweben müssen, aber selbst das machte diese Folie nicht mit.

In der Nacht stellte meine Frau noch die Stabilität in Frage und so fanden sich Sandsäcke auf dem Einkaufszettel. Am nächsten Tag konnte ich nach dem Mittagessen heimfahren und fuhr mit meiner Frau nach Hohenstadt. Wir dachten wir haben alles dabei.: Die zu kleine Folie und einen ergänzenden Einkaufszettel und natürlich den Originalkassenbon. Wir also guten Mutes rein in die Gartenabteilung. wo man uns ja besagte Folie ohne Verpackung verkaufte. Es fand sich auch ein entsprechender Posten auf dem Kassenbon, aber nun überlegten 2 Verkäuferinnen "in aller Ruhe", wie sie das Teil wieder verkaufen könnten. Fanden wir prima, denn das war nicht unser Problem, dann wollten die Damen wissen, welche Bestellnummer die Folie haben könnte, also suchten sie nach Listen und ich bat um einen Meterstab. Es ergab sich ein Durchmesser von 2,70m . Die Folie ist für einen Pool in Topfform gedacht, der nach oben schmaler zuläuft. Und nun wuselten die Damen noch hilfloser, rangen sich dennoch zu einer anderen runden Folie durch, nämlich der, die wir dann auch auf unserem Kassenbon entdeckten. Nun können wir aber nicht einfach mit der neuen Folie gehen, sondern die alte muss mit "zurück" erstattet werden und die schon darauf stehende Folie benötigt einen neuen Kassenbon. Wir zur Kasse. Toll faszinierend - für den Umtausch müssen Sie aber zu Information. Das haben wir gemacht, alles zurück gegeben und uns Geld geben lassen. Vom weiteren Einkauf beim dortigen Baumarkt nahmen wir Abstand. Wir haben 60 unnütze Minuten in diesem Baumarkt verbracht..

Wir fuhren nach Röthenbach und hier waren die Mitarbeiter wesentlich kompetenter. Sie empfahlen uns Planen, wie sie auf dem Bau verwendet werden. Zunächst nahm ich 2*3 m , das sollte eigentlich reichen. Das Tolle an dem Markt in Röthenbach ist, dass dort unser Pool als Demonstrationsobjekt steht, also probierten wir die Folie aus: Bei 2 Metern Breite sollte die Folie bei 1,60 m Poolbreite auf beiden Seiten Ränder haben, und auch in Länge sollte dafür genug Reserve vorhanden sein. Wieder war es nichts! Ich lieh mir von einem Mitarbeiter einen Meterstab aus, ich hatte ja Übung.... 1,80 m * 2*80 m. Kein Wunder, dass es eng wird. Bestimmt waren das Winterfolien, weil sich ja im Winter bei der Kälte alles zusammen zieht. Wir sagten den Mitarbeitern Bescheid und holten eine größere Folie . Wir hatten endlich alles und meine Frau war am Rande des Nervenzusammenbruchs angekommen.

Zu Hause versetzten wir den Pool, ich baute einen kleinen Sandwall und wir passten den Pool ein. Ich montierte die Pumpe und dann lief lange das Wasser ein. Ein Gewitter mit Regen half, den Pool zu füllen, aber es dauerte doch gut zweieinhalb Stunden, bevor ich das Wasser wieder abdrehte. Sandra ging zu Bache, testete den Pool und fand es super.
4.7.08 16:17


Herzensangelegenheit

Meine Frau hat es ja schon verraten: Ich war bei der Internistin und die hat mich kräftig durchgecheckt. Da ist dann eine nette Draculine und nimmt einem Blut ab, dann gibts ein Ruhe-EKG und im Ultraschall wurde mein Bauch angeschaut. Dann gabs ein 24 Stunden EKG, das noch ausgewertet werden wird. Dann wurde meinem Herz im Ultraschall bei der Arbeit zugesehen und zum Schluss bin ich virtuelle Berge hinaufgeradelt und im EKG hat man gesehen, was meine Pumpe noch so drauf hat.

Keine Sorge, ich lebe noch ;-)
28.6.08 16:26


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